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Die Spitzenmesse OutDoor feiert den
Ruf der Wildnis als „Trend Setting“

Marken inszenieren sich auf Messen als Erlebnis – das ist unter den Trends für Kommunikation im Raum ein Dauerbrenner, der gerade wieder frischen Wind bekommt. Vor allem auf der internationalen Spitzenfachmesse OutDoor vom 18. bis 21. Juni 2017 in Friedrichshafen wird das Erleben groß geschrieben, denn Natursportler sind von Hause aus alles andere als Stubenhocker. Was liegt da näher, als Kleidung und Ausrüstung nicht nur dreidimensional zu präsentieren, sondern Marken im Umfeld von Action zu inszenieren?


Bei der OutDoor heißt eines der Zauberwörter Microadventures: kleine Abenteuer, die jeder ohne großen Zeit- oder Materialaufwand in seinen Alltag integrieren kann. In diesem Fall können die Fachbesucher mit Alastair Humphreys nicht nur einen der bekanntesten britischen Microadventurer live auf der Bühne erleben, sondern nach Voranmeldung auch an einem Übernachtungscamp in freier Natur teilnehmen. Ein echtes Erlebnis in Verbindung mit dem Unbekannten, um den Outdoor-Spirit auf die Zielgruppe zu übertragen.

Echte Erlebnisse bilden bei der OutDoor das Umfeld für die neuesten Kollektionen von Natursport-Marken.

Urbanisierung und Nachhaltigkeit

Eng verknüpft sind die Miniabenteuer mit dem Trend zur Urbanisierung. Mehr als die Hälfte aller Menschen lebt mittlerweile in Städten, die Stadt als Lebensraum wird wieder- und neu entdeckt. Allerdings verändert sich auch das Verhältnis der Bewohner zu ihrer Stadt, die verstärkt auch das Bedürfnis nach Erholung und Natur befriedigen muss. Eine Lösung sind kleine Fluchten aus dem Alltag wie urbane Outdoor-Aktivitäten, also Natursport als Großstadtabenteuer – einer der Aussteller-Schwerpunkte bei der diesjährigen OutDoor. Zum ersten Mal gibt es mit der Sonderfläche „Lifestyle Collection“ einen Marktplatz für Urban Outdoor, wo Funktionalität mit Mode verschmilzt.


Der Wunsch, die Städte lebenswerter zu machen, speist einen weiteren Markentrend: Nachhaltigkeit. Immer öfter bestehen zum Beispiel Outdoor-Jacken aus recycelten Stoffen oder enthalten chemiefreie Färbemittel, um die Umwelt zu schonen. Auf Nachhaltigkeit achten aber auch immer mehr Unternehmen der Messebranche in der Beziehung zu ihren Kunden. Denn eine längerfristige Partnerschaft bietet auch bessere Möglichkeiten, Materialien wiederzuverwenden oder umweltbelastende Transporte zu optimieren und zu verkürzen.


Markenraum als "Trend Setting"

Erlebbar, urban und nachhaltig – dieser Trend-Dreiklang zeigt sich in diesem Jahr beispielhaft bei dem von der D‘art Design Gruppe gestalteten OutDoor-Auftritt der adidas Sub-Brand Terrex. Auf dem Stand bewegen sich Besucher zwischen meterhohen Wortskulpturen, die eine alpine Landschaft andeuten. Der strategisch auch auf Großstädte fokussierte Sportartikelhersteller kombiniert außerdem DJane-untermalte Happy Hours und Interviews mit Größen der Outdoor-Szene auf einer in den Stand integrierten Bühne. Neben farbstofffreien, weißen Schuhen als ein Highlight wird auch die gemeinsam mit Parley realisierte, nachhaltige Kollektion mit Garn aus angeschwemmtem Plastikmüll präsentiert.


Der Markenraum greift hier gleich mehrere Trends auf, die sich gegenseitig verstärken, weil sie alle auf dasselbe Phänomen einzahlen: Die Outdoor-Begeisterung. Beim Start der Messe OutDoor 1994 war die Entwicklung vom Nischen-Dasein zu einer regelrechten Massenbewegung noch nicht abzusehen. Damals galten Natursportarten wie Joggen, Klettern oder Snowboarden als Randgruppenhobbys. Trotz der Entwicklung zum Mega-Markt ist die Natursport-Leitmesse Friedrichshafen treu geblieben: ein Standort, der zwar nicht so groß ist und so verkehrsgünstig liegt wie Hannover, Frankfurt oder Köln, dafür aber wie kein anderer den Outdoor-Spirit transportiert.

Fotografie: D'art Design Gruppe / Lukas Palik

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